Unsere Fahrer:
Alle unsere Fahrer sind selbstverständlich ausgebildet und geprüft und haben einen Personenbeförderungsschein. Zum Teil haben sie bis zu 30 Jahre Erfahrung in der Fahrt mit Pferdekutschen.


Unsere Pferde:

Kaltblutgespann (belgische Rotschimmel)
Kaltblüter zeichnen sich durch ein hohes Körpergewicht und ein ruhiges Temperament aus, im Gegensatz zu so genannten Warmblütern, die häufiger als Reitpferde eingesetzt werden. Durch ihre ruhige Art sind sie besonders für die Planwagenfahrten geeignet.

Brabanter (auch Belgisches Kaltblut) ist eine Pferderasse aus dem belgischen Zuchtgebiet Brabant. Sie war früher ebenfalls unter der Bezeichnung Flamländer bzw. Flämisches Pferd bekannt.

Die mächtigen Arbeitspferde haben ein Stockmaß von ungefähr 165 bis 173 cm. In der Mehrheit sind es Rotschimmel (mit schwarzen Punkten). Manchmal kommen aber auch Braune, Dunkelbraune, Falbe oder Schimmel vor. Ihr Haupteinsatzgebiet sind die Zugarbeit und die Landwirtschaft. Historische Kutschen: halbüberdachte Viktoria, Jagdwagen, original Landauer von 1900 (kann überdacht werden) Moderne Kutsche: überdachbar mit besonders tiefem Einstieg, der auch älteren und gehbehinderten Menschen einen leichten Einstieg verschafft. jede Kutsch für bis zu 7 Personen geeignet

Schweres Warmblutgespann (Alt-Oldenburger, Moritzburger)
Der Warmblüter steht in der Entwicklung zwischen dem Kalt- und dem Vollblut. Er vereint Merkmale beider Pferdetypen. Der Alt-Oldenburger ist ein ausgeglichenes, schweres Warmblut. Die Fellfarben sind braun, dunkelbraun oder schwarz mit geringen Abzeichen. Im Körperbau harmonisch und muskulös erreicht es ein Stockmaß zwischen 157 und 165 cm bei einem Gewicht von 550-650 kg. Es ist vielseitig, leistungswillig und ein elegantes, schweres Kutschpferd mit energischen und effektvollen Trabbewegungen. Auch als Reitpferd sehr gut geeignet. Alt-Oldenburger sind wetterfest und robust.

 


 

 


Warmblutgespann (Polenpferde)

Für die feinere Fahrt stehen unsere Polenpferde zur Verfügung. Das Wielkopolska, wie die Polenpferde in ihrer Heimat genannt werden, ist eine der bedeutendsten Warmblut-Pferderassen in Polen. Es ist ein naher Verwandter der Trakehner, wird häufig als polnisches Pendant zum Anglo-Araber betrachtet und stammt ab von den Warmblutpferden aus Posen und Masuren, die arabisch geprägt waren und heute offiziell ausgestorben sind. Um die 1960er Jahre wurden diese beiden Rassen unter dem Namen Großpolnisches Pferd - auf polnisch Wielkopolska - zusammengefasst.

Das Wielkopolski geht sowohl als Zugpferd im Geschirr als auch als Reit- und Springpferd und ist genügsam und anspruchslos. Der schwerere Typ ist sehr gängig, stark und umgänglich. Heutzutage liegt das Hauptzuchtgebiet in Polen, Posen und Masuren in dreizehn Staatsgestüten und Privatzuchten. Hauptsächlich werden die Polenpferde in der Veredelung in der Zucht von Sport-, Reit- und Fahrpferden eingesetzt.

Unsere Planwagen:

Planwagen:
Es stehen 4 Planwagen zur Verfügung, davon je 1 Wagen mit 10, 18, 20, 22 und 26 Plätzen. Für Gruppenfahrten stehen 3 Pferdegespanne zur Verfügung, daher ist die maximale Personenzahl auf 60 Mitfahrer begrenzt. Die Wagen sind ausgestattet mit gepolsterten Sitzen und einem Mitteltisch für das Abstellen von Getränken etc.

Für die warmen Tage ist die seitliche Plane hochgerollt, kann aber als Panoramafenster heruntergelassen werden. Für die ungemütliche Jahreszeit stehen Ihnen selbstverständlich Decken zur Verfügung, wobei ein Planwagen zusätzlich beheizbar ist.

Durch eine Rollstuhlrampe auf einem Planwagen sind natürlich auch rollstuhlgerechte Fahrten möglich. Zu Ihrer Sicherheit werden alle Wagen jährlich einmal vom TÜV geprüft.

Unsere Kutschen:
Neben den Planwagen stehen Ihnen für kleinere Gruppen oder Sonderfahrten auch unsere Kutschen zur Verfügung. Jede unserer Kutschen ist für bis zu 7 Personen geeignet.
Als historischen Kutschen haben wir eine halbüberdachte Viktoria, einen Jagdwagen und einen original Landauer von 1900, der auch überdacht werden kann.

Original Landauer von 1900:
Ein Landauer ist eine 2-spännige viersitzige sog. "konvertible" Kutsche, d.h. sie läßt sich von offen in geschlossen umwandeln. Der Name Landauer geht auf Anfang des 18 Jh. zurück. Im Jahre 1702 fuhr König Joseph I. 1702 in einer neu konstruierten Leibchaise in 14 Tagesetappen von Wien nach Landau in der Pfalz, um seine hier stationierten Truppen moralisch aufzurüsten. Als Jahre später sein Bruder Karl von Wien aus ebenfalls eine Reise unternahm, hatte er seine Diener angewiesen: "Wir nehmen für die Fahrt die Landauer Leibchaise meines Bruders". Seither spricht man weltweit vom Landauer, wenn man eine solche Kutsche meint.

Halbüberdachte Viktoria:
Die Viktoria ist eine sehr edle Kutsche mit Platz für 2 Personen. Sie wird insbesonders für Hochzeitsfahrten eingesetzt. Durch eine zusätzliche Klappbank finden auch die Blumenkinder Platz. Bei Regen bietet das Klappverdeck dem Brautpaar Schutz vor Nässe. Durch den besonders tiefen Einstieg ist für Braut und Bräutigam ein bequemes Einsteigen möglich, bei dem auch gern der Groom (Beifahrer) behilflich sein wird. Die Bezeichnung Victoria geht auf den namhaften englischen Wagenbauer Cooper zurück, der 1869 anlässlich des Einzuges der englischen Königin Victoria und des Prince of Wales diesen Wagentypen geschaffen haben soll. Seitdem hieß ein Mylord mit leichtem, meist abnehmbaren Bock, der in der Regel auf einem Eisengestänge befestigt war, Victoria. Jedoch hatte es in Paris schon früher Wagen gegeben, die auch als‚ Victoria-Kalesche bezeichnet wurden. Aus der Victoria ohne Bock entstand der Duc, der allerdings nicht überall so genannt wurde. Die Victoria gab es ebenfalls in zwei Haupttypen: die vornehme, achtfach gefederte Kutsche wurde in Frankreich Victoria-Grand-Duc genannt, in anderen Ländern auch Victoria à la Daumont. Die häufigere, klassische Ausführung war mit einem abnehmbaren Bock auf einem Eisengestänge ausgestattet. Einfache Modelle ohne Ablagebrett oder Rücksitz waren in Deutschland auch unter dem Begriff Gepäck-Victoria bekannt.

Jagdwagen:
Ob eleganter Jagdwagen mit himmlisch weichen Samtpolstern und praktischem Abteil für Entenhunde unterm Kutschbock Geländekutsche sind meist mit einer Rück- und einer Vorderbank für jeweils zwei Personen ausgestattet. Es meist höher gebaute Kutschwagen die sich besonders für die Fahrt im Gelände eignen 8und so für den Jagdsport ideal sind, sowie auch für Ausflüge auf unebenem Land

Moderne Kutsche:
Darüber hinaus haben wir eine überdachbare moderne Kutsche mit besonders tiefem Einstieg, der auch älteren und gehbehinderten Menschen einen leichten Einstieg verschafft.
 

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